Rezept des Monats Januar

Apfelrotkohl

Eins meiner liebsten Wintergemüse ist Rotkohl. Obwohl das nicht ganz richtig ist. Da es frühe (Mai/Juni), mittelfrühe (Juli-Oktober) und späte Sorten (ab November) gibt, ist Rotkohl fast das ganze Jahr über verfügbar. Durch seine gute Lagerfähigkeit kann er über den ganzen Winter gegessen werden. Wie alle Kohlsorten ist auch Rotkohl reich an Vitamin C. Deshalb ist es empfehlenswert ihn auch als leckeren Rohkostsalat zuzubereiten. Heute möchte ich euch aber die klassische Variante ans Herz legen 😉

Du brauchst:

1 Rotkohl (z.B. Markt, Hofladen, Bioladen; zum Glück eigentlich immer unverpackt)

für 1 kg Kohl brauchst du außerdem

3 mittelgroße säuerliche Äpfel (z.B. Boskop s.o.)

2 mittelgroße Zwiebeln (s.o.)

1 Lorbeerblatt (z.B. von Fräulein Jule)

3 Gewürznelken

3 Wacholderbeeren

Salz (z.B. von Fräulein Jule)

Pfeffer (z. B. von Fräulein Jule)

1 Prise Zucker (z. B. von Fräulein Jule)

2 EL Essig (z. B. von Fräulein Jule)

3 EL Johannisbeergelee (selbstgemacht oder gekauft)

125 ml Wasser

Fett (z. B. Öl von Fräulein Jule; ich verwende aber am liebsten Schweineschmalz)

 

Befreie den Rotkohl zuerst von seinen äußeren groben Blättern, viertel ihn und schneide den Strunk heraus. Dann musst du ihn in feine Streifen schneiden oder hobeln. Die Äpfel musst du schälen, entkernen und kleinschneiden. Die Zwiebel ziehst du ab und würfelst sie.

Zerlasse das Fett in einem großen Topf und schwitze die Zwiebeln darin an. Dann fügst du die Äpfel und den Kohl hinzu und lässt alles andünsten. Danach fügst du die restlichen Zutaten hinzu und lässt alles im zugedeckten Topf ca. 1,5 Stunden gar dünsten. Zwischendurch umrühren nicht vergessen.

Zum Schluss schmeckst du noch einmal alles mit Zucker und Salz ab.

Es lohnt sich eine größere Portion zu kochen (oder eben den ganzen Kopf), auch wenn du nur einen kleinen Teil davon sofort isst, denn Rotkohl lässt sich hervorragend (im Glas) portionsweise einfrieren und schmeckt aufgewärmt dann oft noch besser 😉 Wenn du einen Teil einfrieren möchtest, achte darauf den Kohl nicht zu weich zu kochen!