Tipps zum Müllsparen

Fakten und Statistik zu Plastikmüll

Wusstest du, dass in Deutschland im Jahr 2016 ca. 38,5 kg Plastikmüll pro Kopf angefallen sind? Das sind insgesamt 3.000.000 t Kunststoffmüll in einem Jahr. Damit steht Deutschland an Platz 4 der europäischen Top-Plastikmüll-Verursacher! Die Recyclingquote liegt dabei bei nur 14%.

Es gibt bereits neue Untersuchungen, die besagen, dass es im Jahr 2020 zu einem weiteren Anstieg von mindestens 10% gekommen ist. Das bedeutet, dass über 40 kg Plastikmüll, und zwar nur PLASTIKMÜLL, pro Person entsorgt werden müssen. Hinzu kommt ja auch immer noch weiterer Abfall. Laut Umweltbundesamt belief sich das Abfallaufkommen im Bereich haushaltstypischer Siedlungsabfälle im Jahr 2018 auf 535kg pro Einwohner.

Ich finde, es ist Zeit gegenzusteuern. Deshalb mach das Jahr 2021 zu deinem Jahr der Abfallvermeidung! Starte mit dem Fräulein Jule Team und vielen Tipps und Tricks zur Müllvermeidung in das neue Jahr!

Verwendete Quellen:

Schulz, C.; CareElite.de (2019): Plastikmüll Statistiken, Zahlen, Fakten & Studien 2018/2019. https://www.careelite.de/plastik-muell-fakten

Abfallaufkommen | Umweltbundesamt

Tipp 1

Mehrweg statt Einweg

Um deinen Plastikmüllberg schnell und einfach zu verkleinern solltest du überlegen, welche Produkte du in Mehrwegbehältern bekommen kannst. Am einfachsten ist es bei Getränken und Milchprodukten.

Säfte, Wasser, Bier und Limonaden bekommst du sowohl im Supermarkt, als auch im Getränkefachhandel problemlos in Mehrwegflaschen. Die Flaschen sind meistens aus Glas. Sie sind genormt und können daher fast überall zurück gegeben werden. Jetzt denkst du bestimmt: „Die sind aber so schwer“. Und da hast du vollkommen recht. Das ist leider der Nachteil daran. Alternativ kannst du vielleicht folgendes tun: Ein Kompromiss, den du eingehen könntest, wäre bei Wasser oder Limonaden auf PET-Mehrwegflaschen zurückzugreifen. Die sind zwar aus Plastik, können aber x-fach wiederverwendet werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Leitungswasser zu trinken. Es ist nicht nur wesentlich günstiger, es ist auch besonders umweltschonend. Hier bei uns kommt übrigens hervorragendes Wasser aus dem Hahn! Wenn dir die Kohlensäure fehlt, kannst du über die Anschaffung eines Sprudelgeräts nachdenken. Um dein Wasser mit zur Arbeit, zur Schule oder einfach für unterwegs mitzunehmen eignen sich Glas- oder Edelstahlflaschen, in der du zu Hause dein Getränk füllen kannst.

Milchprodukte findest du ebenfalls in allen Supermärkten in Pfandgläsern oder -flaschen. Joghurt und Milch ist in Mehrwegbehältern wirklich überall zu finden. Es gibt auch Sahne, Quark und Crème fraîche in Gläsern. Allerdings findet man diese eher in Bioläden oder in größeren Supermärkten mit breiterem Angebot. Halte einfach bei deinem nächsten Einkauf die Augen auf, vielleicht entdeckst du ja dein Lieblingsprodukt in einem Pfandglas 😉

Aber Achtung! Pfandgläser sind nicht immer die bessere Alternative. Auf Grund ihres hohen Gewichts und des benötigten Wassers und der Energie für die Reinigung solltest du 2 Dinge achten:

  1. Trockene Lebensmittel wie z.B. Puderzucker oder Fertiggerichte sind aus oben genannten Gründen wenig sinnvoll in einem Pfandglas.
  2. Achte, wenn möglich, auf die Herkunft der Produkte. Je näher der Produktionsort liegt, desto besser für die Ökobilanz. Denn je weiter das Produkt transportiert wird, desto höher der Co2-Ausstoß…

Ausblick:

In deinem Unverpacktladen findest du eine Reihe weiterer Produkte im Pfandglas. Zum Beispiel: Ketchup, Tomatensoße, Erdnussmus, Kokosöl, Sheabutter und bald einen Schoko-Brotaufstrich!

Tipp 2

Kaufe unverpackt

Dieser zweite Schritt ist zum Teil schon etwas schwieriger. Aber beginnen wir mit dem leichtern Teil 😉 Obst und Gemüse findest du im Supermarkt und inzwischen auch in Discountern ohne störendes Plastik, bzw. in ihrer natürlichen Verpackung. Äpfel, Bananen oder Mandarinen, aber auch Salat, Paprika und Tomaten gibt es dort unverpackt zu kaufen. Probiere es doch mal bei deinem nächsten Einkauf aus. Greif statt zu dem obligatorischen 3er-Mix (rot, gelb, grün) doch einfach mal zu drei unverpackten Paprika! Im Rezept steht, du brauchst eine rote und eine gelbe? Egal, es schmeckt auch mit zwei roten…. VERSPROCHEN! Und mal ehrlich, was passiert mit der grünen? Ich kenne nur ganz wenige Menschen, die die wirklich gerne essen…. 🙂 Möchtest du trotzdem unbedingt deine drei verschiedenen Paprika? Dann versuche es in einem größeren Supermarkt mit mehr Auswahl, oder auf dem Wochenmarkt, dort gibt es sie lose.

Jetzt wird es schon schwieriger, denn für weitere unverpackte Einkäufe ist eine größere Verhaltensänderung notwendig. Denn jetzt musst du deinen Einkauf ein wenig planen. Du musst dir nämlich überlegen, was du kaufen möchtest und in welche Behälter du es füllen lassen kannst. Es bietet sich natürlich an, erstmal das zu benutzen, was du zu Hause hast. Ich denke hier an die allgegenwärtigen Plastikdosen einer großen amerikanischen Firma, die nur bei privaten „Partys“ ihre Waren verkauft. Aber auch andere Gefäße, wie Keksdosen, Brotdosen, leere Marmeladengläser oder verschiedene Taschen und Beutel sind denkbar. Vielleicht kannst du dir auch aus Stoffresten etwas nettes nähen?

Darüber hinaus musst du nun verschiedene Geschäfte ansteuern. Fleisch und Wurst bekommst du zum Beispiel beim Metzger auch in deine mitgebrachten Dose (Im Moment etwas schwierig, aber wer suchet, der findet… Hole dir Tipps dazu bei Freunden oder Familienmitgliedern, die hier Erfahrung haben…) Oft gibt es beim Metzger auch eine kleine Auswahl an Käse, sollte dir das nicht reichen, versuche es auch hier auf dem Wochenmarkt. Kaufe Brot und Brötchen bei einem Bäcker. Auch hier kannst du deinen eigenen Brotbeutel mitbringen. Kauf doch hier mal ein Weißbrot und lass es dir schneiden, dann brauchst du kein Toast in der Plastiktüte kaufen. Trau dich in einen Unverpacktladen in deiner Nähe, du wirst staunen, was es dort alles gibt. Hier eine kleine Kostprobe: Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Getreide, Mehl, Zucker, Kaffee, Müsli, Nüsse und Saaten, Trockenobst, Schokolade, Gummibärchen, salzige Knabbereien, Kekse, Duschgel, Shampoo, Zahnpflegeprodukte, Putzmittel und vieles mehr…

Ausblick:

Die Bandbreite wird immer größer, viele Supermärkte haben den Wandel der Zeit erkannt. Zum Beispiel konnte man bis März letzten Jahres seine Dosen mit zur Frischetheke nehmen und sich befüllen lassen. Hoffen wir, das es bald wieder so sein wird. Manchmal stößt man beim Metzger oder Bäcker auf Widerstand. Da hilft nur, dran bleiben oder zu einem Mitbewerber gehen. Übrigens stimmt es nicht, dass die Ware nicht in mitgebrachte Behälter gefüllt werden dürfen. Diese Behälter dürfen in der Regel vom Personal nicht hinter den Tresen genommen werden. Aber sie dürfen es AUF dem Tresen tun, denn dort wechselt ja auch das Geld seinen Besitzer. Ich halte meinen Brotbeutel immer weit auf und die Verkäuferin schiebt den Laib einfach hinein, oder ich lasse es mir so über die Theke reichen und stecke es selbst in meinen Büggel.

Tipp 3

Mach es selbst

Weißt du, wie du relativ leicht weiteren Müll sparen kannst? Selber machen! Damit meine ich in erster Linie selber kochen und backen, aber auch in anderen Lebensbereichen kann man erstaunlich viel selber machen. Das findest du nicht leicht? Dann lass dich von folgenden Gedanken anregen.

Du könntest dir ein Kochbuch zulegen, dass vor allem die Grundlagen des Kochens thematisiert. Ich besitze so ein Schulkochbuch und ich liebe es und nutze es tatsächlich immer noch häufig, obwohl ich seit über 10 Jahren (fast) ohne Fertigprodukte koche. Darin ist zum Beispiel erklärt, wie man eine Sauce ohne Tütchen zubereitet, oder ein Huhn richtig auskocht. Die gängigen Kochportale im Internet hingegen nutze ich nicht so gerne. Dort gibt es zwar wahnsinnig viele Rezepte, aber ich habe festgestellt, dass viele davon auch echt schlecht sind. Ich denke, es bedarf schon etwas Erfahrung um bereits am Rezept erkennen zu können, ob das fertige Gericht auch so schmecken könnte, wie man es erwartet. Darüber hinaus habe ich mir angewöhnt, in meine Kochbücher Notizen zu den Rezepten zu schreiben. Neben einem Rezept für eine Gulaschsuppe steht zum Beispiel „blöd“, damit ich die nicht nochmal koche… 😉

Manchmal kann es auch hilfreich sein sich mit Familienmitgliedern oder Freunden auszutauschen oder nach Tipps zu fragen. Es kann zwar hin und wieder auch schwierig sein seiner Oma ein Rezept zu entlocken, weil sie einfach keine Mengenangaben machen kann. Sie hat es einfach „im Gefühl“ oder sieht wenn genug Kartoffeln im Topf sind… Aber vielleicht kannst du ja mal mit ihr gemeinsam kochen, oder dich zu einem gemeinsamen Kochabend mit Freunden treffen.

Du hast dafür keine Zeit? Schade! Aber mal ehrlich, klar dauert es vielleicht etwas länger eine Zwiebel zu schälen, als ein Döschen mit gefrorenen Zwiebeln aufzureißen, aber das sollte es dir vielleicht wert sein?! Einen Fruchtquark für die Kinder zubereiten ist auch denkbar einfach und man braucht die vielen kleinen Becherchen nicht zu kaufen, die darüber hinaus auch noch reichlich Zucker enthalten. Solltest du Gerichte mit längerer Garzeit zubereiten wollen, ist es ja nicht so, dass du die Stunde am Herd warten müsstest. Die Zeit dazwischen kann man ja gut und gerne anderweitig nutzen, nur das Umrühren zwischendurch solltest du nicht vergessen. Ich bereite zum Beispiel immer einen ganzen Kopf Rotkohl zu, Dann essen wir eine Portion und ich friere drei weitere Portionen ein, die sind dann genauso schnell aufgewärmt, wie Rotkohl aus der Dose…

Vielleicht kannst du dir ja am Wochenende mal bewusst zum Kochen Zeit nehmen. Und neue Dinge ausprobieren. Binde deine Kinder mit ein, koche mit ihnen gemeinsam. Schnibbelt, nascht und dekoriert eure Mahlzeiten zusammen. Macht aus der schlichten Zubereitung eines Mittagessens eine Familienzeit. Zeig deinen Kindern wo die Lebensmittel herkommen und wie sie verarbeitet werden. Findet gemeinsam heraus, wie einfach es ist Schokopudding selbst zu machen, denn das dauert wirklich nicht länger, als ein Tütchen aufzureißen…. Backt gemeinsam Kuchen und genießt ihn bei einer guten Tasse Kaffee, Kakao oder Tee am Sonntagnachmittag. Macht es euch richtig gemütlich und genießt vor allem die gemeinsame Zeit!

Ich muss hier gestehen, dass ich Kochen früher auch nicht besonders mochte, ich habe lieber gebacken. Heute ist es eher andersherum. Warum kann ich gar nicht sagen. Am meisten liebe ich es, wenn ich anschließend beim Essen sitze und genau sagen kann, wo welches Lebensmittel herkommt. Zum Beispiel die Tomaten aus dem Garten, die Kartoffeln vom nahen Hofladen usw. Außerdem merkt man ziemlich schnell, um wie vieles besser diese Lebensmittel schmecken. Der Eigengeschmack einer reifen Sommertomate aus dem Garten ist mit keinem Geschmacksverstärker der Welt zu ersetzen. Auch das ist ein großer Vorteil des Selbermachens: Du weißt genau was drin ist und was eben nicht.

AUSBLICK:

Vielleicht gönnst du dir einen Kochkurs oder lässt dir einen schenken. Es gibt viele verschiedene Angebote. Auch das Team von Fräulein Jule nutzt gerade die Zeit um ein Kochkurs-Angebot zu erarbeiten. Wenn es die Situation wieder zulässt kannst du mit und von uns vielleicht lernen, wie man lecker, gesund und einfach kocht ohne dazu ein Tütchen zu benutzen. Lass dich überraschen…

Tipp 4

Verzicht? – Oder nachhaltige Alternative?

Um den Plastikmüll weiter zu reduzieren ist es manchmal nötig, auf manche Produkte zu verzichten. Das hört sich im ersten Moment nach Einschränkungen an. Unter Umständen ist das vielleicht so, aber wenn man etwas genauer hinschaut, kritisch hinterfragt, dann merkt man schnell, dass einem trotz Verzicht nichts fehlt. Aber was bedeutet das genau?

Ein paar Beispiele:

Mein Lieblings-Verzichtsprodukt ist die Küchenrolle. Im ersten Augenblick scheint sie unverzichtbar zu sein, so schnell ist sie bei der Hand um etwas wegzuwischen, abzuputzen oder abzuwaschen. Aber wenn man kurz darüber nachdenkt, merkt man, dass Küchenhandtücher oder Putzlappen und Spülschwämme die gleiche Funktion erfüllen. So mancher Zero-Waste-Profi spart hier sogar doppelt, weil er zum Beispiel aus alten Baumwollstoffen Tücher näht. Und sollte etwas, was man aufwischt so eklig sein, dass man es nicht mehr waschen möchte, kann man es ja mit dem „ollen Lumpen“ zusammen entsorgen. Wird die Küchenrolle als Serviette benutzt, gibt es auch eine Alternative: Stoffservietten oder einfach nach dem Essen Hände und Mund mit Wasser (und Seife) waschen 😉

Ähnliches gilt für Papiertaschentücher. Sie sind natürlich recht hygienisch, aber auch nur solange, wie ich sie nicht in die Hosentasche stecke und ein zweites oder drittes Mal reinschnäuze. Benutzt du Taschentücher mehrfach, solltest du über Stofftaschentücher nachdenken. Sie sind übrigens viel sanfter zur Haut und die Nase wird nicht so schnell (oder gar nicht) wund…

In unserer Beispielfamilie werden offensichtlich sehr gerne Chips konsumiert. Auch hier könnte man überlegen, ob Verzicht nicht eine Option sein könnte. Denn sie sind nicht gesund und produzieren enorm viel Müll. Also tut der Verzicht nicht nur der Umwelt was Gutes, sondern der eigenen Gesundheit. Ich weiß, Chips sind einfach wahnsinnig lecker und deshalb fällt der Verzicht auch schwer. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Dinge, die einfach nicht da sind oft gar nicht so sehr fehlen… Außerdem gibt es in Unverpacktläden einige Alternativen: Brezeln, Pretzels, Cräcker, salzige Nussmischungen… Oft in Bio-Qualität und ohne lästige Verpackung. Und vielleicht muss es auch nicht gleich der vollständige Verzicht sein. Eine Reduktion kann reichlich Müll. Vielleicht werden Chips einfach zu einem besonderen Snack am Wochenende?!

Einige Süßigkeiten, wie zum Beispiel gewisse Schokoeier sind ja sogar einzeln eingepackt in einer weiteren Plastikverpackung zu haben. Muss ich die wirklich kaufen? Oder kann ich nicht darauf verzichten? Könnte es nicht sogar passieren, wenn ganz viele Menschen so handeln, dass die Firma die Einzelverpackung weglässt? Oder kann ich nicht mal rechts und links im Süßigkeitenregal schauen, ob es ähnliche Produkte mit weniger Verpackung gibt?

Alufolie oder Frischhaltefolie sind zwei weitere Produkte, auf die man ganz gut verzichten kann. Decke einen Topf oder eine Schüssel mit einem Teller ab. Fülle Lebensmittel in Dosen oder Schraubgläser, anstatt sie mit Folie zu umwickeln. Oder probiere es mit Bienenwachstüchern. Sie eigen sich ebenfalls hervorragend zum Einwickeln und Abdecken. Sie können ca. 1 Jahr verwendet und dann noch einmal (oder mehrmals) „aufgefrischt“ werden, so dass sich ihre Haltbarkeit weiter verlängert.

Ein weiterer Punkt, der dich vielleicht dazu anreget etwas Verzicht zu üben, könnte sein, dass du eine Menge Geld sparst! Das eingesparte Geld ließe sich wunderbar in bessere und vielleicht auch teurere Lebensmittel investieren, Was wiederum deiner Gesundheit und der Umwelt zu Gute kommt.

Ich hoffe, ich konnte dir zeigen, dass Verzicht gar nicht wehtun muss, sondern bereichern kann und neue Denkweisen und Lösungsansätze möglich machen kann!

AUSBLICK:

Damit du nicht so lange ganz auf Chips verzichten musst, sei hier schon einmal verraten, dass es bald unverpackte Chips geben wird. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dir demnächst welche anbieten zu können… 🙂

Was bleibt?

Ein kleiner Teil des Müllberges bleibt übrig. Das liegt zum Teil daran, dass es sich hier um Plastikabfälle handelt, von denen ich im Nachhinein nicht mehr feststellen kann, was sie ursprünglich enthielten. Des weiteren halte ich es für ziemlich unrealistisch dir zu erzählen, es wäre so leicht möglich keinen Plastikabfall mehr zu produzieren. Es ist einfach immer noch so, dass sich einige verpackte Lebensmittel nicht ersetzen lassen oder man einfach nicht drauf verzichten möchte.

Und das ist OK!

Nur mit diesen 4 Tipps haben wir den Plastikberg vom Anfang auf ein Bruchteil reduziert. Ich finde, dass ist schon ganz schön gut! Wenn jeder ein bisschen zur Müllreduktion beiträgt und sich den ein oder anderen Tipp zu Herzen nimmt und umsetzt, ist schon wahnsinnig viel erreicht! Stell dir nur mal vor, jeder Deutsche würde jeden Tag bewusst auf ein Stück Plastikverpackung verzichten. Das wären täglich ca. 83.000.000 Stück! Und in einem Monat 24.900.000.000. Gigantisch oder?

Fazit: Es ist vielleicht gar nicht so schwer etwas zu verändern. Manchmal bedarf es nur einiger weniger kleiner Schritte um etwas zu erreichen. Fang einfach an und schau, was sich daraus entwickelt. Was kannst du beibehalten, was verändert sich darüber hinaus? Jedes gesparte Stück Plastik macht einen Unterschied! Sei nicht zu streng mit dir. Mach das, was dir gut tut, womit du dich wohlfühlst. Nimm kleine Rückschläge nicht zu schwer. Mach weiter, so gut du kannst. Vielleicht nur bei jedem Einkauf ein bisschen. Vielleicht schaffst du es ja im Laufe des Jahres einen plastikfreien Einkauf zu erreichen. Bei mir setzen solche Moment immer sehr viel Glückshormone frei und bestätigen mich darin weiter zu machen. Denn auch bei mir gibt es Monate, in denen meine gelbe Tonne voller ist als in anderen… Aber sie war schon sehr lange nicht mehr in einem Monat randvoll… 😉